Wie Sie entscheiden, welche Aktien zu kaufen

Wenn Sie vom Nutzen der Obermatt Aktienanalysen schon überzeugt sind, dann wollen Sie wissen, wie Sie damit arbeiten können.

Expressanleitung

(wenn Sie tiefer eintauchen wollen, dann ist es unten ausführlicher)

  1. Dauerauftrag für Ihren Sparbetrag auf Ihr Tradingkonto, auch Brokerkonto oder Aktiendepot genannt, einrichten.
  2. Registrieren Sie sich für den gratis Obermatt Aktien Update und wählen Sie diejenigen Aktienmärkte aus, die für Sie in Frage kommen.
    • Wenn Sie nicht wissen, welche Aktienmärkte in Frage kommen, dann wählen Sie die bekanntesten und vorallem diejenigen Märkte mit wenigen, grossen Aktien, die geographisch Ihrem Lebensmittelpunkt entsprechen. Das sind Märkte mit bekannten Namen und kleinen Zahlen. Zum Beispiel DAX 30 und nicht FTSE 250 oder FTSE All Shares. In der Schweiz ist es der SMI und nicht der SPI. Besser noch, Sie fragen jemanden, in welche Märkte Sie investieren sollten.

    Fertig. Das war's. So einfach ist das.

    Sie erhalten nun von Obermatt Top 10 Aktien per E-Mail, die von den Finanzkennzahlen her gesehen gut aussehen. Aus diesen Aktien wählen Sie diejenige Firma in die Sie investieren möchten. Sie gehen dann in Ihr online Tradingkonto und kaufen die Aktien. That's it. Investieren Sie nicht alles auf einmal, sondern zwei bis vier mal pro Jahr einen Zweitel, Drittel oder Viertel Ihres jährlichen Sparbetrags. Wenn die Märkte fallen, haben Sie noch Geld für weitere, nun günstigere, Aktien. Wenn sie steigen, dann haben Sie schon davon profitiert. "Figgi und Müli," sagen wir in der Schweiz - und wirklich keine Hexerei. Investieren Sie auf diese Weise in jeweils ein Unternehmen alle drei bis sechs Monate.

Können Sie dabei etwas falsch machen? Kaum, denn auf den Finanzmärkten bekämpfen sich die intelligentesten Profis. Die Aktienpreise können also aufgrund von verfügbaren Informationen nicht extrem falsch liegen. Die Preise werden sich aber mit Sicherheit mehr bewegen als Ihnen lieb ist. Akzeptieren Sie es als Fakt, denn Sie können es nicht ändern. Sie werden also Gewinne und Verluste machen. Dabei können die Verluste zuerst kommen und die Gewinne erst später. Sie brauchen also Geduld und Vertrauen. Beginnen Sie zu meditieren - es hilft.
    Sie dürfen bei diesem Vorgehen nicht erwarten, dass Sie mehr verdienen als andere. Aber Sie dürfen erwarten, dass Sie mit Ihren Aktien etwa gleich viel verdienen wie der typische professionelle Anleger mit dem wichtigen Unterschied, dass Sie viele Bankgebühren gespart haben und dass Sie nach zwanzig bis dreissig Jahren deutlich mehr auf Ihrem Konto haben werden als auf einem Zinskonto.

Wie Finanzberater mit Obermatt arbeiten

Professionelle Finanzberater und Vermögensverwalter verwenden Obermatt, um neue Anlageideen zu erhalten und vernachlässigte Aktien frühzeitig aufzuspüren. Auch spart Obermatt mühselige Analysearbeit, so dass mehr Zeit für Beratung und eigene Analysen zur Verfügung steht. Weil Anlageberater bereits wissen, wieviele Aktien sie für wieviel Anlagevolumen in welchen Märkten halten wollen, können sie gleich loslegen und interessante Aktienmärkte oder neue Aktien filtern oder den Obermatt Aktien Update abonnieren. Trotzdem schadet es kaum, sich kurz die drei Punkte für Selbstanleger in Erinnerung zu rufen:

Wie Selbstanleger mit Obermatt arbeiten

Selbstanleger, die Grundlagenkenntisse im Aktiensparen haben, aber nicht viel Zeit damit verbringen wollen, finden bei Obermatt schnell gründliche Finanz-fakten basierte Aktienanalysen von einer Qualität, die sonst nur den Profis zur Verfügung steht. Anleger können mit Value, Sicherheit und kombiniert defensiv fahren oder bei grosser Überzeugung in einen anstehenden Marktaufschwung auf Wachstum setzen. Es lassen sich sogar soziale, ökologische und Corporate Governance Kriterien bei der Anlage mitberücksichtigen, ohne dass dabei auf Rendite verzichtet werden muss, denn Obermatt liefert auch in diesen Fokusmärkten erstklassige Aktienanalysen ohne persönliche Meinungsverfärbungen.

Selbstanleger berücksichtigen drei wichtige Punkte bei der Verwendung der Obermatt Methode:

1. Schritt: Entscheiden wieviel zu investieren

Selbstanleger müssen zuerst wissen, wieviel Geld sie in welche Aktienmärkte investieren sollen. Das hängt vom persönlichen Vermögen und den Zukunftsplänen ab und wird am besten mit einer persönlichen Finanzberaterin erarbeitet, die man für diese Beratung bezahlt. Das hat den Vorteil, dass auch gleich die Steuern berücksichtigt werden. Das Resultat dieser Planungsarbeit ist ein massgeschneiderter persönlicher Finanzplan aus dem sich das Anlagevolumen für Aktien ableitet.

Das Prinzip für die Erstellung eines Finanzplanes lautet:

Nicht alles auf eine Karte setzen!

Es ist also nicht schwierig: Man muss die Zukunft planen und alle erwarteten Einnahmen und Ausgaben erfassen, sodass abgeschätzt werden kann, welche Mittel zu welchem Zeitpunkt zur Verfügung stehen müssen. Bereits eine grobe Übersicht bringt viel. Daraus lässt sich ableiten, wieviel Geld jährlich anzusparen ist.

Der Sparbetrag ist dann auf die Anlagemöglichkeiten zu verteilen. Die wichtigsten Anlageklassen sind: Staatliche und private Altersvorsorge, Immobilien, Obligationen, Aktien und Barmittel. Nun ist auf eine ausgewogene Verteilung der Mittel zu achten. Bis heute ist keine Zauberformel entdeckt worden, sodass eine 50:50 Aufteilung der investierbaren Mittel in Aktien und Obligationen wohl am ehesten als vernünftig vertreten werden kann. Wenn die Märkte schlecht laufen, dann kann bis zu 75% in Aktien gehalten werden, wenn sie teuer sind, möchte man den Aktienanteil vielleicht auf 25% reduzieren. Und wenn die Altersvorsorge bereits primär aus Obligationen besteht, möchte man die eigenen Anlagen vielleicht vermehrt auf Aktien ausrichten.

Mit diesen Grundlagen steht nun fest, wieviel Geld in Aktien anzulegen ist. Beim Anlegen ist vor allem auf Diversifikation zu achten:

2. Langsam rein, langsam raus: So sieht sicheres Investieren aus

Wir gehen bei Obermatt davon aus, dass wir die Zukunft nicht besser vorhersagen können als einen Würfelwurf. Damit gehören wir in die Kategorie skeptischer Investoren, die nicht glauben, den Markt schlagen zu können.

Der wichtigste Grundsatz für skeptische Anleger ist Diversifikation: Diversifikation über die Zeit erreicht man, indem man stetig und in kleinen Schritten Änderungen an den Anlagen vornimmt: Wenn mehr Aktien gehalten werden sollen, dann wird diese Lücke über eine längere Zeit (zum Beispiel 12 bis 18 Monate) geschlossen und nicht sofort von einem Tag auf den anderen. Hier lautet das Motto:

Langsam rein,
Langsam raus,

So sieht sicheres Investieren aus.

Gleichzeitig ist auf ein breit abgestütztes Portfolio zu achten. Ökonomen haben nachgewiesen, dass bereits mit 20 bis 30 Aktien der grösste Nutzen der Diversifikationsvorteile erzielt wird. Wir empfehlen zudem, diese zwei bis drei Duzend Aktien über Länder, Branchen und Grössenklassen zu streuen. Ferner sind gleichgewichtete Portfolios breiter diversifiziert als speziell gewichtete Portfolios (wie zum Beispiel Aktienindexfonds, die nach Marktkapitalisierung gewichtet sind). Wenn also ein Teil besonders gross wird, dann ist es Zeit für "langsama raus". Und auch hier gilt: Langsam in "grüne" Gebiete hineinfahren und langsam aus zu "roten" Gebieten wieder herausfahren - denn niemand weiss wo die Höhen und Tiefen tatsächlich anfallen.

3. Schritt: Entscheiden, welche Aktien zu kaufen

Nachdem mit Finanzplan (1. Schritt, siehe oben) und unter Berücksichtigung von "Langsam rein - langsam raus" bestimmt wurde, wieviel Geld zum aktuellen Zeitpunkt in Aktien in welchen Regionen anzulegen ist, findet man Aktienideen mit den Obermatt Top-10 Aktien, die bequem als Obermatt Aktien Update gratis abonniert werden können. Fortgeschrittene Anwender verwenden auch den Obermatt Aktienfilter.

Dazu folgendes: Die kombinierte Anlagestrategie von Obermatt ist die sicherste, denn sie gewichtet den Preis der Aktie (Value) und die Finanzierung des Unternehmens (Sicherheit) am höchsten. Das macht Sinn für langfristige, defensive Aktienanlagen, die wir Aktiensparern empfehlen und auch selbst für unsere Altersvorsorge in unseren Aktienkauf-Videos praktizieren und öffentlich dokumentieren.

Wenn die Aktien einmal gekauft sind, dann stellt sich die Frage, wann sie wieder verkauft werden sollen. Zuerst das Wichtigste: Es ist wie beim Kleiderkauf: Über fallende Preise freut man sich, denn man kriegt das Gewünschte nun günstiger! Auf jeden Fall sollte man bei fallenden Preisen nicht verkaufen nur weil die Preise fallen, denn die Aktien werden ja gerade jetzt immer günstiger - und ob sie in Zukunft weiterfallen oder wieder steigen werden, kann man beim besten Willen nicht wissen - meinen wir zumindest.

Aktien verkauft man dann, wenn man sie nicht mehr will, sie keine guten Obermatt Ränge mehr haben oder man das Geld braucht. Man verkauft sie nicht weil der Kurs gerade gefallen ist.

Und nun zum generellen Prinzip des Aktienverwaltens: Für ein hohes Alterskapital ist es wichtig, dass nicht zu oft gekauft und verkauft wird, denn das kostet Kommissionen (und Zeit). Aus diesem Grund empfehlen wir höhere Kaufhürden und tiefere Verkaufshürden. Zum Beispiel könnte man Aktien nur dann kaufen wollen, wenn der kombinierte Rang über 75 liegt oder wenn die Aktie in den Obermatt Top 10 Aktienlisten aufgetaucht ist. Man verkauft sie aber nicht sofort wieder, wenn diese Bedingungen nicht mehr erfüllt sind, sondern zum Beispiel erst dann, wenn der kombinierte Rang unter 50 fällt. Ein anderes Kriterium könnte der Sicherheitsrang sein, der zum Beispiel mindestens 50 sein müsste. So sollte man auf mehrjährige Haltefristen der Aktien kommen, was für langfristiges Aktiensparen optimal ist.

Ein letztes Wort zur Verwaltung. Verwenden Sie günstige, sogenannte Discountbroker, denn mit Obermatt haben Sie den Vorteil, dass Anlageempfehlung und -verwaltung getrennt sind. Deshalb gibt es mit Obermatt auch keine Interessenkonflikte. Schweizer finden Broker bei Moneyland, in Deutschland verwendet man zum Beispiel Brokervergleich und Österreicher gehen zu Brokertest. So können Sie den für sich optimalen Anbieter für Ihre Portfolioverwaltung selbst aussuchen und erhalten ganz unabhängig davon die stets gleiche, hohe Qualität an Aktienanalysen von Obermatt.

Anleitung zur Nutzung des Obermatt Aktienfilters

  1. Wählen Sie Ihre Anlagestrategie
    • Wenn bei Ihrer Anlagestrategie zu viele Aktien auftauchen, dann schränken Sie Ihre Suche weiter ein. Zum Beispiel:
      Wählen Sie die von Ihnen bevorzugten Regionen und Länder
      Löschen Sie Branchen, die Sie nicht wollen
      Filtern Sie nach der Unternehmensgrösse, die Sie bevorzugen
  2. Wenn Sie bei Ihrem Aktien-Portfolio mehrere Strategien verwenden möchten, können Sie entweder mehrere Aktiensuchen durchführen, oder Sie können manuell nach Aktien Ausschau halten, die in Bezug auf mehrere Strategien gut abschneiden:
    • Sie wählen zuerst Ihr wichtigstes Anlagekriterium und dann durchsuchen Sie die Ergebnistabelle nach Unternehmen, die auch die zusätzlichen, Ihnen wichtigen Kriterien erfüllen. Zum Bespiel: Sie sortieren zuerst nach Value (=günstig bewertete Aktien) und suchen dann in den anderen Spalten nach Unternehmen mit hohen Sicherheits-Rängen.
  3. Nun kaufen Sie die von Ihnen ausgewählten Aktien und bauen so Ihr Aktienportfolio mit Obermatt auf.

    Wenn Sie das alles auf Ihrem Computer selbst machen wollen, dann abonnieren Sie den kostenlosen Obermatt Aktien Update bei dem Sie wöchentlich alle Obermatt Ränge als CSV-Datei erhalten.

Ein Wort der Warnung

Bevor man nun mit den Anlagen beginnt, zuerst ein Wort der Warnung: Wenn es der Börse wiedereinmal "verrückt" gut geht und alle nur noch Aktien kaufen wollen, dann werden die Obermatt Aktienempfehlungen eher zu konservativ ausfallen, um den Boom voll mitzumachen. Das hat zur Folge, dass die Obermatt Top 10 Aktien eher weniger Renditen abwerfen als der Markt selbst. Wie gut die Obermatt Top 10 Aktien gegenüber den Aktienmärkten abschneiden, sieht man jeweils im neusten Top 10 Renditevergleich.

Das Positive: Man erspart sich zusätzliche Aktienkäufe zu teuren Preisen und hat noch Geld übrig, wenn die Aktienkurse wieder tiefer sind. Das macht Sinn. Man kauft ja auch seine Kleider lieber im Sonderverkauf im Januar und nicht kurz vor Weihnachten, wenn sie am teuersten sind.