SMI und SPI: Warum die Blue-Chip-Sicherheit eine Illusion ist

SMI und SPI: Warum die Blue-Chip-Sicherheit eine Illusion ist

Wenn Sie auf den Swiss Market Index (SMI) oder den Swiss Performance Index (SPI) als «konservativen» Kern Ihres Portfolios setzen, gehen Sie möglicherweise unbewusst ein erhebliches Konzentrationsrisiko ein. Während er oft als diversifizierter sicherer Hafen vermarktet wird, ist der SMI derzeit eine «Heavy Crown» – eine kopflastige Struktur, bei der lediglich vier Unternehmen (Nestlé, Novartis, Roche und UBS) über Ihr finanzielles Ergebnis entscheiden. Als Gegenentwurf bietet der Obermatt Swiss Pearls Index (OMSP1) eine systematische Alternative, die bei den 36 im Index enthaltenen Aktien die Performance der gesamten 360° Sicht über die Marktkapitalisierung stellt.

Die institutionelle Verzerrung: Grösse ≠ Wert

Es gibt einen mechanischen Grund, warum diese «Big Four»-Aktien Ihre Index-Gewichtung dominieren: die institutionelle Unausweichlichkeit. Da globale ETFs und Pensionskassen dazu verpflichtet sind, den SMI abzubilden, sind sie gezwungen, diese Aktien zu kaufen – unabhängig von deren fundamentalem Zustand oder der aktuellen Bewertung. Dies führt zu einer sich selbst verstärkenden Schleife, in der der Aktienkurs eher durch Index-Flows als durch operative Exzellenz getrieben wird.

Die Geschichte warnt uns vor den Risiken einer übermässigen Abhängigkeit von Index-Giganten. Man denke an die «Nifty Fifty» der 1970er Jahre oder den jüngsten Fall von zuvor «unantastbaren» Institutionen wie der Credit Suisse. Wenn Sie heute den SMI kaufen, erwerben Sie nicht nur Schweizer Qualität; Sie kaufen sich in einen der am stärksten überlaufenen Trades («Crowded Trades») des europäischen Marktes ein.

Betrachtet man die Daten, beginnt die grösste vier Aktien des SMI ihr Gewicht zu zeigen:

Wir sind der Überzeugung, dass Anleger ein Unternehmen besitzen sollten, weil es besser ist – und nicht einfach, weil es gross ist. Der Obermatt Swiss Pearls Index (OMSP1) ignoriert die Marktkapitalisierung und konzentriert sich ausschliesslich auf die Performance getriebenen Obermatt Ränge.

Indem wir über die grossen Vier hinausgehen und uns auf die führenden Unternehmen in der Industrie und spezialisierten Technologie konzentrieren – die wahren Motoren der Schweizer Innovation –, identifizieren wir Aktien, die noch nicht von globalen Fonds «überbesetzt» sind. Dies entkoppelt das Vermögen vom Schicksal einiger weniger Mega-Caps und verteilt das Risiko über die breitere Schweizer Wirtschaft.

Performance-Vergleich: OMSP1 vs. Benchmarks

Um zu verstehen, warum eine performancegewichtete Strategie einem kapitalgewichteten Index überlegen ist, muss man die historischen Daten betrachten. Die Daten zeigen, dass der Obermatt Swiss Pearls Index (OMSP1) durch die Konzentration auf die 360° Sicht den SMI und SPI seit seiner Einführung über weite Strecken übertrifft, indem er hochwertige Mid-Caps identifiziert, die von den Large-Cap-Indizes oft übersehen werden.

Risiko und Rendite quantifizieren: Die Strategie-Scorecard

Die Outperformance des OMSP1 ist qualitativ hochwertig und liefert mehr Ertrag pro Risikoeinheit als die Benchmarks.

Kennzahl (seit Auflegung)OMSP1SMISPI
Sharpe Ratio0.630.620.61
Sortino Ratio0.880.840.80
OMSP1 Beta gegenüber0.640.70
OMSP1 Jensen Alpha gegenüber+2.46%+2.80%

Der OMSP1 setzt Risiko effizienter in Rendite um als SMI und SPI: Die höheren Sharpe- und Sortino-Ratios belegen die bessere Performance sowohl des Gesamt- als auch des Abwärtsrisikos. Das vom Markt abweichende Beta und das Jensen Alpha von 2.46% / 2.80% Mehrrendite zeigen, dass der OMSP1 zusätzlichen Wert bei geringerem Risiko schafft.

Volatilität im Kontext: Rollierende 12-Monats-Performance

Kurzfristige Volatilität ist oft der Preis, den ein Anleger für eine langfristige Outperformance zahlt. Im Jahr 2025, als der SMI und der SPI mit erhöhten Konzentrationsrisiken und Volatilität zu kämpfen hatten, bewies der OMSP1 überlegene Erholungs- und Wachstumspfade.

Passives Indexing am Schweizer Markt kommt derzeit einer unbeabsichtigten Konzentration auf nur vier globale Giganten gleich. Für Anleger, die im Jahr 2026 nach Alpha suchen, liegt die Chance in den «Swiss Pearls» – jenen Mid-Cap-Führern, die derzeit mit einem deutlichen Abschlag gegenüber ihren Large-Cap-Pendants gehandelt werden. Der Wechsel von einem marktgewichteten zu einem Performance gerichteten Ansatz ermöglicht es Ihnen, von der Schweizer Innovationskraft zu fairen Bewertungen zu profitieren.

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