13. September 2018

Europa braucht Stahl für bessere Brücken – wir kaufen Salzgitter



Während ich auf der Letten-Brücke spaziere, die über die Limmat führt, fällt mir der Einsturz des Viadukts in Genua ein. Trotzdem fühle ich mich hier sehr sicher, denn diese Brücken ist, wie beispielsweise die Golden Gate Bridge, ganz aus Stahl gebaut.

Stahl hat leider eine schwere Zeit hinter sich – und vor sich wohl auch. Zuerst sind die Preise gefallen, dann ist einer der grössten europäischen Stahlproduzenten fast bankrott gegangen. Dieses Jahr kam es noch schlimmer: Die Amerikaner erheben neue Zölle auf Stahlimporte. Zurzeit geht es der Stahlindustrie also nicht sehr gut.

Wir brauchen Stahl aber für alles, das solide sein soll: Brücken, Kraftwerke, Eisenbahnen, Hochhäuser. Und weil es dann eben so solide ist, vergessen wir den Stahl. Aber das ist falsch, wie das Unglück in Genua zeigt. Dort war der Stahl in Beton gemantelt, womit sich sein Zustand den Blicken entzog. Nun werden auf der ganzen Erde Brücken inspiziert. Frankreich hat ermittelt, dass 12 000 renoviert werden müssen, 1000 davon dringend. In den USA sind es 55 000, die der Erneuerung bedürfen.

Damit wird klar: Die Renovation der Infrastruktur braucht Stahl. Prompt ist auf unserer deutschen Top-10-Liste das Unternehmen Salzgitter aufgetaucht, von dem ich gleich mehrere Aktien kaufte.

Sie erinnern sich vielleicht; wir kaufen pro Saison 20 verschiedene Aktion in einem Umfang von 100 000 Franken, also 5000 Franken pro Titel. Angefangen haben wir 2015, und die Aktien von damals zahlen mittlerweile Dividenden. Fast 7000 Franken haben sich so angehäuft. Sie werden nun wieder investiert. Wir kaufen die Aktien, die wir empfehlen, immer auch selbst.



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