Thomas Meyer setzt lieber auf Cannabis als gegen Volkswagen



Folge drei meiner Begegnung mit dem Schweizer Schriftsteller und Aktien-Neuling Thomas Meyer («Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse»). Thomas möchte von mir wissen, wo man Ideen für Aktienkäufe findet. Wo man also herausfindet, was angesagt ist.

Ich frage zurück, wo er die Ideen für seine Geschichten finde. «Im Leben», sagt er, «im Umgang mit Freunden, beim Betrachten der Welt und im Nachdenken darüber. Irgendwann ist sie dann da, die neue Idee.»

Meine Meinung ist, dass es sich mit Aktien genau gleich verhält. Natürlich kann man die Fachpresse lesen. Aber die guten Ideen stehen nicht in der Fachpresse, denn wenn eine gute Anlageidee bekannt ist, ist es für den Aktienkauf meist schon zu spät. Ich ermuntere Thomas daher, einfach weiterhin die Augen offen zu halten. Und das zu tun, was er gut findet.

«Und das zu lassen, was ich nicht gut finde», sagt er. Obwohl Volkswagen 2017 ein Rekordjahr eingefahren hat, würde Thomas nie Aktien von VW kaufen – zu unsympathisch ist ihm das Gebaren der Firma, die des mehrfachen Betrugs überführt worden ist und immer noch Motoren mit manipulierter Software ausliefert. Hingegen interessiert er sich für Cannabis-Aktien, deren Potential im Gesundheitswesen er als gewaltig einstuft. Interessant, denke ich mir, das muss ich mir auch mal genau anschauen.

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