Thomas Meyer kauft mit gutem Gewissen Ökoaktien



Ich unterhalte mich weiter mit dem Schweizer Schriftsteller und Aktien-Neuling Thomas Meyer («Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse»). Thomas fragte mich, wie er Aktien kaufen soll – und vor allem: welche?

Die erste Frage ist leicht beantwortet, denn Trader gibt es viele, und ein Konto ist schnell eröffnet. Strateo ist eine gute Wahl, hier sind die Gebühren für kleine Käufe gering. Die zweite Frage ist komplexer. Thomas Meyer macht sich beispielsweise grosse Sorgen um die Natur. Er will keine Aktien von Firmen kaufen, die nicht gut mit ihr umgehen. Und fragt: «Gibt es das überhaupt? Grüne Aktien?»

Ich kann ihn beruhigen: Es gibt viele Firmen, die sich ökologisch umsichtig verhalten. Und man erfährt keinen Nachteil, wenn man deren Aktien kauft. Sie sind nicht weniger gewinnbringend als andere. Das ist anders als beim Kauf von Bio-Produkten, die im Vergleich zu normalen wesentlich teurer sind. Aktien von verantwortungsbewussten Unternehmen haben aber keine tiefere Rendite. Denn die höheren Kosten, die mit ökologischem Handeln einhergehen, sind bereits im Aktienpreis berücksichtigt. Hat das Unternehmen wegen der Ökologie tiefere Gewinne, kostet es an der Börse auch weniger. Somit hat es wieder die gleichen Renditechancen wie alle anderen Unternehmen.

Hinzu kommt, dass ökologische Aktien zukunftsträchtig sind. Sollten sich die Bedenken hinsichtlich Klimawandel, Anstieg des Meeresspiegels etc. bewahrheiten, werden sie – leider – die grossen Gewinner sein. Deshalb steigen schon heute viele grosse Anleger aus ökologisch problematischen Unternehmen und Sektoren aus.

Thomas hingegen steigt ein, in nachhaltige Wertpapiere – mit gutem Gewissen und erst noch mit der Aussicht auf Rendite. Was ihm dabei ins Auge fällt, erfahren Sie nächste Woche.

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