4. November 2016

Weder Logitech noch Microsoft - trotz Boom bei Videokonferenzen



Ein Freund hat Obermatt CEO Dr. Hermann J. Stern empfohlen, Logitech zu kaufen. Der Grund dafür ist, dass Unternehmen die Budgets für Reiseausgaben kürzen, und somit boomen Videokonferenzen. Das klingt logisch. Wie immer schaut sich Dr. Stern aber auch noch Obermatts Ränge an.

Logitech hat einen Value-Rang von 24. Das ist ziemlich schlecht. Es bedeutet, dass nur 24% aller Unternehmen teurer sind als Logitech. Oder mit anderen Worten, 76% aller Unternehmen sind günstiger als Logitech. Das ist kein guter Grund für den Kauf dieser Aktie.

Es gibt noch ein anderes Unternehmen, das möglicherweise von den Videokonferenzen profitiert: Microsoft, das Skype übernommen hat.

Zwar ist der Value-Rang von Microsoft mit 52 besser, doch alle anderen Ränge sind sehr schlecht. Deshalb kauft Dr. Stern weder Logitech noch Microsoft. Ihre "Geschichten" klingen toll, aber die Fakten sprechen klar dagegen.

Warum legt er so viel Wert auf diese Ränge? Jetzt wird es wichtig: Finanzexperten wissen, dass man sich an Regeln und Fakten halten soll. Denn am Ende kosten uns die Emotionen nur Geld.

Deshalb achtet Dr. Stern beim Aktienkauf auf gute Ränge. Weder Logitech noch Microsoft erfüllen diese Voraussetzungen.



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