Der Aktienkauf ist wie der Hauskauf



Man kann den Aktienmarkt kaum schlagen - ausser es ist Ihre Berufung. Meine ist es sicher nicht. Deshalb investiere ich, ohne zu versuchen, den Markt zu schlagen. Ich bin zufrieden mit der durchschnittlichen Aktienmarkt-Rendite. Sie ist viel höher als die Rendite auf Anleihen (Obligationen), die Preissteigerung beim Gold oder die Zinsen auf dem Bankkonto. Und zu guter Letzt, mit jedem Aktienkauf werde ich Teilbesitzer eines Unternehmens, das ich mag, und das gefällt mir.

Deshalb investiere ich in Unternehmen, die ich gut finde, in geografische Märkte, die mich interessieren und in Unternehmen, die gute Produkte verkaufen und ähnliche Werte wie ich verkörpern.

Für mich ist der Aktienkauf ähnlich wie der Hauskauf: Ich entscheide mich für mein Haus, nachdem ich mich über die Nachbarschaft, die Geografie und das Haus ins Klare versetzt habe. Ich schaue also, ob alles für mich passt, bevor ich das Haus kaufe.

Wenn ich ein Haus zum Wohnen kaufe, dann sind zukünftige Preiserhöhungen nicht meine Motivation, denn das kann man auch kaum vorhersagen. Ich kaufe ein Haus, weil es meinen Zwecken dient. So sollte es auch mit Aktien sein. Ich kaufe Aktien, weil sie mit meinem Geld arbeiten. Wenn sie die Leistung anderer Aktien übertreffen, ist das mein gutes Glück, aber nicht mein Motiv. Mein Motiv ist eine faire Rendite.

Wenn man sich die Aktieninvestition wie der Hauskauf vorstellt, dann ist der Aktienkauf viel einfacher.