Leistungslohn und Lohnvergleiche

Ziele der variablen Vergütung ist die Harmonisierung von Eigentümer- und Managerinteressen, was höhere Löhne und fairere Leistungsanreize zulässt.

Dominant ist die Competitive Pay Strategie, die den Lohn im Verhältnis zu vergleichbaren Positionen festlegt: Der fixe Lohnanteil wird im Median festgelegt, der variable Lohnanteil im dritten Quartil. Dies ist falsch, weil damit der variable Lohnanteil quasi fix wird (im 75. Prezentil der Vergleichslöhne) und somit nicht mehr leistungsabhängig ist. Auch führt dies zu einer stetigen Lohnspirale nach oben.

Berater empfehlen oft, den variablen Lohnanteil von jählichen Zielvereinbarungen abhängig zu machen. Dies ist falsch, weil gute Leistungen zu höheren Zielen in der Folgeperiode führen. Dies ist demotivierend und deckt sich nicht mit Investoreninteressen. Zudem verwässern externe Effekte den Anreiz.

Das Ziel der Interessenharmonierung erreichen auf eine faire Art und Weise indexierte Bonuspläne wie der Obermatt Bonusindex .